Wer zahlt denn schon freiwillig mehr als unbedingt notwendig? Na ja, in Zeiten, in denen ein Flug nach Paris zum Shoppen billiger ist als eine Tageskarte im örtlichen OPNV mach das schon Sinn. Denn trotz der extrem hohen Schadstoffbelastung ist Fliegen - gesetzlich geregelt - eine echte Umweltsauerei und die günstigen Preise einer in keinster Weise zu vertreten. Denn Flugbezin ist aus historischen Gründen steuerfrei und somit ist dies die einzige Reiseart, bei der ein Reisender überhaupt keine Kosten, die der Volkswirtschaft entstehen, tragen muss.
Atmosfair hilft gegen das schlechte Gewissen: Hier können Viel- und Gelegenheitsflieger die Konsequenzen ihres Fluges für die Umwelt berechnen lassen und dieses über Spenden an Klimaschutzprojekte wieder gerade rücken. So werden bei einem Flug von München nach Berlin 300 kg CO2 in die Luft geblasen - etwa drei mal so viel wie ein Kühlschrank im Jahr verbläst.
Diese Menge an CO2 kann an anderem Ort wieder eingespart werden - indem man 9 Euro in ein Klimaschutzprojekt steckt. Das ist nicht viel und lässt uns den Flug entspannter genießen.
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Tags: co2, Klimaschutz, Reisen
Ein spannendes Interview mit Greenpeace hat Utopia geführt. Darin wird der Emissionshandel in der Theorie und Praxis diskutiert. Interessant auch, dass der Experte Karsten Smid am Schluss gar nicht auf die Idee nach einem CO2-Preis für jedes Produkt eingeht…
Tags: co2, Emissionshandel
Das gefällt mir gut: Strato (einer der beiden ganz großen deutschen Webhostern) macht auf Green-IT. Und zwar bereiben die Berliner seit Anfang des Jahres ihre Rechenzentren ausschließlich mit umweltfreundlichem Strom. Zuvor wurden die benötigten Energiemengen um 30 Prozent reduziert - indem die Klimaanlage optimiert wurde. Und jetzt kommt der saubere Strom von der NaturEnergie AG aus Laufwasserkraftwerken. So funktionieren die Strato Rechenzentren umweltfreundlich und die Seitenbetreiber dürfen sich ein “Umweltlogo” auf ihre Webseiten bebben.
Das hat an den Preisen nichts verändert - und so muss ich wohl derzeit Strato als Webseitenbetreiber empfehlen da das Unternehmen nun jährlich 15 000 Tonnen CO2 einspart. Ich hatte auch schon hinsichtich Service uns Ausstattung des Hostings Schwierigkeiten mit Strato - aber lieber grün als perfekt. Oder?
Hier noch ein paar interessante Zahlen aus der Pressemitteilung zum Thema von Strato, die offenbar vom Öko-Institut und der Gartner Group stammen:
- Einmal Googeln benötigt so viel Strom wie eine Energiesparlampe in einer Stunde.
- Eine Figur in der virtuellen Welt “Second Life” verbraucht so viel Energie wie ein lebendiger Brasilianer.
- Die Stromerzeugung für das gesamte Internet soll so viel CO2 hervorbringen wie der globale Luftverkehr.
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