Archiv für das Tag 'Green-it'

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Sony-Ericsson T650i: Kompromisslösung

Es ist eine Gratwanderung: Das Mini-Handy von Sony-Ericsson erfüllt zwar gerade mal die Hälfte der Anforderungen, die Greenpeace an “Green-IT” im Rahmen der Untersuchung der “Searching for Green Electronics” stellt - aber es ist trotzdem besser als alle anderen. Deshalb kann/muss man es hier empfehlen. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von admin am 28. September 2008 | Abgelegt unter Technik | 1 Kommentar

Biomail: für Öko-Kommunikation

Biomail bietet Kommunikationsdienstleistungen wie E-Mail, virtuelle Festplatten, Fotoalben, Adressbücher, Kalenderfunktionen sowie MMS- und SMS-Dienste. Das Besondere daran: Für alle Dienste wird nur Strom aus nachhaltiger Energiewirtschaft von Greenpeace Energy e.G. eingesetzt. Dass man auch mit seinen E-Mails einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann, zeigen diese Zahlen: In Deutschland gibt es ungefähr 50.000 Rechenzentren, die 8,67 Milliarden Kilowattstunden Strom verbrauchen. Jährlich werden so rund 5,6 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen. (Stand Oktober 2007, Quelle: Spiegel.de) Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von admin am 22. September 2008 | Abgelegt unter Internet | Keine Kommentare

LichtBlick: Energie

Wer sich für Ökostrom entscheidet, trägt aktiv dazu bei, den Atomstromanteil an der Energieversorgung zu verringern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Dabei sind Ökostromtarife nicht selten günstiger, als die Standard- oder Grundversorgungstarife der lokalen Versorger. Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schützen? Da will ich dabei sein…

Der passende Anbieter ist schnell gefunden: Die Firma Lichtblick gibt an, dass ihr Strom “mithilfe modernster klimaschonender Technologien aus regenerativen Quellen gewonnen wird”. Also ohne Atomkraft und ohne Kohle. Seit 2003 werde der Strom vollständig aus regenerativen Energiequellen wie Wasser, Biomasse, Sonnenenergie oder Windkraft erzeugt, erklärt das Unternehmen. Ein kurzer Tarifvergleich zeigt, dass die monatliche Abschlagszahlung auch nach einem Wechsel nicht steigen würde. Hört sich doch prima an! Aber wie bei allem, was angeblich “bio und fair” ist, möchte ich auch hier gerne ein wenig Sicherheit haben…

Garantiert sauber?
In Deutschland gibt es insgesamt fünf verschiedene Zertifikate und damit Gütesiegel für Ökostromtarife. Lichtblick-Strom wird vom TÜV und dem ok-power Label, das vom Öko-Institut, WWF und Verbraucherzentrale NRW vergeben wird, zertifiziert. Stiftung Warentest hat das Unternehmen und seine Produkte zweimal mit der Note “gut” ausgezeichnet.

Grund genug für mich, den Anbieter zu testen. Der Wechsel verläuft einfach und unkompliziert. Ich muss meine Daten online in ein Formular eintragen und schon ein paar Wochen später bin ich Kunde beim Ökostromanbieter Lichtblick. Inzwischen bin ich das seit mehr als drei Jahren. Ich zahle weniger, als bei unserem städtischen Versorger und bin vom Kundenservice der Firma immer wieder positiv überrascht worden. Mein persönliches Urteil: Der Wechsel lohnt sich!

Weitere Infos

LichtBlick GmbH & Co. KG
Max-Brauer-Allee 44
22765 Hamburg
web: www.lichtblick.de

Quellen

Geschrieben von admin am 22. September 2008 | Abgelegt unter Strom | Keine Kommentare

Green-IT: Miesmachen gilt nicht…

Ich kann mich an die Zeit erinnern, als eine Menge Ex-Studenten haufenweise Internet-Firmen gegründet haben. In der Nachbetrachtung nennen wir das “Jugend trainiert für die Wirtschaft” - das Unternehmenführungsniveau war streckenweise unterirdisch, sicher auch ein Grund, warum die New Economy platzte.

Auf ähnlichem Niveau erscheint mir derzeit die Diskussion von IT-Wirtschaftlern, die urplötzlich in das Thema “Klimaschutz” gestoßen werden und jedes Argument für ihr persönliches Marketing einsetzen. Das jüngste Beispiel: Der Kommentar von Johann Dasch, Vorstandsvorsitzender der 1blu AG, über Klimaschutz im Internet in der Internet World Business. (Ich würde den gerne verlinken, aber die Internet World Business hat da einen Zahlungs-Schutz davor…).

Jedenfalls wendet sich Johann Dasch in seinem Kommentar gegen die großen Webhoster (z.B. Strato) die ihre Rechenzentren mit Grünem Strom betreiben. Seine These: Damit würde doch eh nur der Strom verwendet, der ohnehin da ist und zusätzlich zum “bösen” Strom prouziert werde - seinen Worten nach “…leider kein grüner Strom in Reinform”.

Ich bin nun kein Freund von Strato (und es gibt gute Gründe, deren Hosting-Pakete nicht zu kaufen) - aber miesmachen ist an diesem Punkt nicht angebracht: Denn Strato bezieht seinen Strom von der NaturEnergie AG und übernimmt nicht etwa den grün gelabelten Strom von EON oder RWE. Und dass es nicht möglich ist, den Strom nach der Art seiner Erzeugung zu trennen macht an dem Punkt nichts aus: Denn so viel Strom wie bei Strato aus der Steckdose kommt, so viel Strom steckt dei NaturEnergie AG aus ihren Wasserkraftwerken ins Netz rein.

Recht hat Herr Dasch allerdings damit, dass der “grüne” Strom oft früher normaler Strom war (auch teilweise bei der NaturEnergie AG, die eine Tochter der Energiedienst Holding AG ist) und nun halt umgelabelt wird. Aber nicht Recht hat Herr Dasch, wenn er das kurz mal allen unterstellt und damit all dies als nutzlos “labelt”. Man schaue sich z.B. das Engagement von T-Mobile an.

Ärgerlich, dass sich der 1blu-Manager im gleichen Atemzug ein grünes Kittelchen anzieht und sich selbst auf die Brust klopft. Und zwar, als DER Stromsparer. Klar, auch hier hat er ein wenig Recht: Grüner als grüner Strom ist nur noch gesparter Strom. Aber wie spart Herr Dasch den Strom? Indem er seinen Kunden “Shared Server” anbietet - er stückelt also die Leistung eines Webservers für mehrere Kunden und behauptet am Ende, dass einer seiner virtuellen Server 90 % (!) weniger Strom verbraucht als ein dedizierter Server. Das ist eine verwegene Aussage und natürlich nur dann richtig, wenn der Kunde lediglich 10 % der Leistung auch benötigt… Jedenfalls verkauft Dasch diese (durchaus sinnvollen) virtuellen Server nicht aus Umweltschutzgründen, sondern hoffentlich nur an Kunden, die nicht mehr Leistung benötigen und deshalb auch kräftig Geld sparen können.

Um es kurz zu sagen: Erstens denke ich, dass weder Stromsparen noch Grüner Strom allein seligmachend sind - sondern nur die Kombination. Und zweitens mache ich mir Sorgen darüber, dass “Green-IT” als Begründung für viele Produkte einfach mal so hergenommen wird - und im gleichen Zuge andere klimafreundliche Produkte schlecht gemacht werden. Wie in diesem Fall…

Geschrieben von eric am 28. April 2008 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Green-IT bei Strato

Das gefällt mir gut: Strato (einer der beiden ganz großen deutschen Webhostern) macht auf Green-IT. Und zwar bereiben die Berliner seit Anfang des Jahres ihre Rechenzentren ausschließlich mit umweltfreundlichem Strom. Zuvor wurden die benötigten Energiemengen um 30 Prozent reduziert - indem die Klimaanlage optimiert wurde. Und jetzt kommt der saubere Strom von der NaturEnergie AG aus Laufwasserkraftwerken. So funktionieren die Strato Rechenzentren umweltfreundlich und die Seitenbetreiber dürfen sich ein “Umweltlogo” auf ihre Webseiten bebben.

Das hat an den Preisen nichts verändert - und so muss ich wohl derzeit Strato als Webseitenbetreiber empfehlen da das Unternehmen nun jährlich 15 000 Tonnen CO2 einspart. Ich hatte auch schon hinsichtich Service uns Ausstattung des Hostings Schwierigkeiten mit Strato - aber lieber grün als perfekt. Oder? ;-)

Hier noch ein paar interessante Zahlen aus der Pressemitteilung zum Thema von Strato, die offenbar vom Öko-Institut und der Gartner Group stammen:

  • Einmal Googeln benötigt so viel Strom wie eine Energiesparlampe in einer Stunde.
  • Eine Figur in der virtuellen Welt “Second Life” verbraucht so viel Energie wie ein lebendiger Brasilianer.
  • Die Stromerzeugung für das gesamte Internet soll so viel CO2 hervorbringen wie der globale Luftverkehr.

Geschrieben von eric am 4. April 2008 | Abgelegt unter Hersteller | Keine Kommentare