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Atmosfair: sauber reisen

Wer zahlt denn schon freiwillig mehr als unbedingt notwendig? Na ja, in Zeiten, in denen ein Flug nach Paris zum Shoppen billiger ist als eine Tageskarte im örtlichen OPNV mach das schon Sinn. Denn trotz der extrem hohen Schadstoffbelastung ist Fliegen - gesetzlich geregelt - eine echte Umweltsauerei und die günstigen Preise einer in keinster Weise zu vertreten. Denn Flugbezin ist aus historischen Gründen steuerfrei und somit ist dies die einzige Reiseart, bei der ein Reisender überhaupt keine Kosten, die der Volkswirtschaft entstehen, tragen muss.

Atmosfair hilft gegen das schlechte Gewissen: Hier können Viel- und Gelegenheitsflieger die Konsequenzen ihres Fluges für die Umwelt berechnen lassen und dieses über Spenden an Klimaschutzprojekte wieder gerade rücken. So werden bei einem Flug von München nach Berlin 300 kg CO2 in die Luft geblasen - etwa drei mal so viel wie ein Kühlschrank im Jahr verbläst.

Diese Menge an CO2 kann an anderem Ort wieder eingespart werden - indem man 9 Euro in ein Klimaschutzprojekt steckt. Das ist nicht viel und lässt uns den Flug entspannter genießen.

Quelle

Geschrieben von admin am 22. September 2008 | Abgelegt unter Reisen | Keine Kommentare

Fußball, Public Viewing, Klimaschutz

Bald gehhhhtssss looos: Am 7. Juni wird das Eröffnungsspiel zur Fußball-EM 2008 angepfiffen. Dann - bei hoffentlich sonnigem Wetter - gehen auch die Großbildleinwände auf Empfang und Millionen von Menschen verfolgen den EM-Ball.

Nun hat ein kluger Kopf ausgerechnet, dass jeder Besucher eines Public-Viewing durchschnittlich 25 Kg CO2 in die Atmosphäre pustet. Das ist schon was…

Und zwar etwas, was dem recht trendigen Öko-Portal “Utopia” ein Dorn im Auge des Fußballfans ist. Aber nur maulen geht auch nicht, deshalb haben die “Utopisten” eine Ausgleichsaktion gestartet: Wer auf einem Public Viewing ein Spiel genießt, kann per SMS für Ausgleich sorgen - für nur 99 Cent. Dazu muss man eine SMS für diesen Preis an die Nummer 3434 mit der Stadt wo man public viewt als Text schicken. Mindestens 40 Cent werden dann für den Klimaschutz eingesetzt. Utopia und der Aktionspartner “ClimatePartner” verdienen daran nichts (aber offenbar ein SMS-Provider und zwar satte 59 Cent…).

Welche Städte schon dabei sind und wie es genau funktioniert, lest ihr auf der Aktionsseite.

Geschrieben von eric am 30. Mai 2008 | Abgelegt unter Infos | Keine Kommentare