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Atmosfair: sauber reisen

Wer zahlt denn schon freiwillig mehr als unbedingt notwendig? Na ja, in Zeiten, in denen ein Flug nach Paris zum Shoppen billiger ist als eine Tageskarte im örtlichen OPNV mach das schon Sinn. Denn trotz der extrem hohen Schadstoffbelastung ist Fliegen - gesetzlich geregelt - eine echte Umweltsauerei und die günstigen Preise einer in keinster Weise zu vertreten. Denn Flugbezin ist aus historischen Gründen steuerfrei und somit ist dies die einzige Reiseart, bei der ein Reisender überhaupt keine Kosten, die der Volkswirtschaft entstehen, tragen muss.

Atmosfair hilft gegen das schlechte Gewissen: Hier können Viel- und Gelegenheitsflieger die Konsequenzen ihres Fluges für die Umwelt berechnen lassen und dieses über Spenden an Klimaschutzprojekte wieder gerade rücken. So werden bei einem Flug von München nach Berlin 300 kg CO2 in die Luft geblasen - etwa drei mal so viel wie ein Kühlschrank im Jahr verbläst.

Diese Menge an CO2 kann an anderem Ort wieder eingespart werden - indem man 9 Euro in ein Klimaschutzprojekt steckt. Das ist nicht viel und lässt uns den Flug entspannter genießen.

Quelle

Geschrieben von admin am 22. September 2008 | Abgelegt unter Reisen | Keine Kommentare

Fair Travel: Sauber reisen

Das Reisen ist der Deutschen liebstes Hobby. Doch leider ist es auch eines mit oftmals erschreckenden Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung vor Ort. Luxushotels direkt neben Armenvierteln, schicke Golfplätze inmitten von vom Raubbau betroffenen Landstrichen - solche “Touristiksünden” sollen zukünftig der Vergangenheit angehören. Zumindest wenn es nach dem Willen der Projekt-Initiatoren von Fair Travel geht.

Denn diese möchten nicht nur die ökologischen und sozialen Belange der Tourismusziele mehr in die Aufmerksamkeit der Reisenden rücken. Mit konkreten Projekten vor Ort, unterstützen sie aktiv - und ehrenamtlich - die Entwicklungsarbeit in den bereisten Gebieten. Vor allem im Bereich der nachhaltigen Aufforstung haben sie so schon einiges ins Rollen gebracht. Projekte laufen in Mexiko, Mozambique und Peru. Weitere Unterstützung fließt nach Indien sowie in das deutschlandweite Projekt “Fair Taxi”.

Wie funktioniert’s?

Die Idee der Fair Travel-Gründer Dr. Oliver John Krueck und Jürgen Bluhm ist denkbar einfach: Reiseagenturen, die das Fair Travel-Siegel tragen verpflichten sich, jeweils einen Euro pro Reisendem an die Projekte von Fair Travel zu spenden. Der Kunde zahlt ebenfalls einen Euro. Weitere Spendengelder und die Einnahmen aus dem Fair Taxi-Projekt fließen ebenfalls in die Arbeit vor Ort. Und damit sichergestellt ist, dass das Geld auch effizient und zielgerichtet verwendet wird, arbeitet die gemeinnützige GmbH u. a. mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Dialog Gesellschaft für Entwicklungszusammenarbeit zusammen.

Weitere Infos

Web: www.fair-travel.net

Quellen

Geschrieben von admin am 22. September 2008 | Abgelegt unter Reisen | Keine Kommentare