Der Verein Ökologischer Tourismus in Europa - kurz Ö.T.E. e.V. - setzt sich für umweltverträglichen und sozialverantwortlichen Tourismus in Europa ein. Dazu berät der Verein Urlauber, Reiseveranstalter, Fremdenverkehrsgemeinden sowie Hotel- und Gaststättenbetreiber in Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen, Seminaren und Workshops.
Der Ö.T.E. betreibt Lobbyarbeit und fördert sanften Tourismus in verschiedenen Projekten, wie zum Beispiel für eine “zukunftsorientierte Tourismusentwicklung im Berchtesgadener Land” oder “Naturschutz durch umweltverträglichen Tourismus in den Biosphärenreservaten Mittel- und Osteuropas.
Informationen für Urlauber
Auch Urlauber können von der Arbeit des Ö.T.E. profitieren: Der Verein setzt sich seit seiner Gründung 1991 für ein Gütesiegel ein, mit dem Veranstalter ausgezeichnet werden sollen, die sanften Tourismus unterstützen und Reisen anbieten, die ökologisch und sozial sinnvoll sind. Seit 2001 gibt es die Dachmarke Viabono [1], unter der Hotels, Campingplätze, Freizeitparks, Privatunterkünfte, Reiseveranstalter und Gastronomen zusammengefasst werden, die besondere Qualitäts- und Umweltstandards einhalten. Viabono ist eine Initiative des Bundesumweltministeriums, von Tourismusorganisationen sowie Umwelt- und Verbraucherverbänden.
Für Urlauber hat der Ö.T.E. die Webseite “Zukunft Reisen” [2] eingerichtet, hier findet der Nutzer Hintergrundinformationen rund um umwelt- und sozialverträgliches Reisen sowie zahlreiche Links zu Reiseveranstaltern und Angeboten für umweltverträgliches Reisen. (Andrea Veyhle)
Weitere Infos
Ökologischer Tourismus in Europa (Ö.T.E.) e. V.
Am Michaelshof 8 - 10
53177 Bonn
Tel. 0228 - 359 008
Fax 0228 - 359 096
www.oete.de[3]
Quellen
www.oete.de[4]
www.zukunft-reisen.de[5]
www.viabono.de[6]
Tags: Fremdenverkehr, Tourismus, Verbände
Das Reisen ist der Deutschen liebstes Hobby. Doch leider ist es auch eines mit oftmals erschreckenden Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung vor Ort. Luxushotels direkt neben Armenvierteln, schicke Golfplätze inmitten von vom Raubbau betroffenen Landstrichen - solche “Touristiksünden” sollen zukünftig der Vergangenheit angehören. Zumindest wenn es nach dem Willen der Projekt-Initiatoren von Fair Travel geht.
Denn diese möchten nicht nur die ökologischen und sozialen Belange der Tourismusziele mehr in die Aufmerksamkeit der Reisenden rücken. Mit konkreten Projekten vor Ort, unterstützen sie aktiv - und ehrenamtlich - die Entwicklungsarbeit in den bereisten Gebieten. Vor allem im Bereich der nachhaltigen Aufforstung haben sie so schon einiges ins Rollen gebracht. Projekte laufen in Mexiko, Mozambique und Peru. Weitere Unterstützung fließt nach Indien sowie in das deutschlandweite Projekt “Fair Taxi”.
Wie funktioniert’s?
Die Idee der Fair Travel-Gründer Dr. Oliver John Krueck und Jürgen Bluhm ist denkbar einfach: Reiseagenturen, die das Fair Travel-Siegel tragen verpflichten sich, jeweils einen Euro pro Reisendem an die Projekte von Fair Travel zu spenden. Der Kunde zahlt ebenfalls einen Euro. Weitere Spendengelder und die Einnahmen aus dem Fair Taxi-Projekt fließen ebenfalls in die Arbeit vor Ort. Und damit sichergestellt ist, dass das Geld auch effizient und zielgerichtet verwendet wird, arbeitet die gemeinnützige GmbH u. a. mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Dialog Gesellschaft für Entwicklungszusammenarbeit zusammen.
Weitere Infos
Web: www.fair-travel.net
Quellen
Tags: Hotels, Reisen, Tourismus